So sportlich ist unsere Geschäftsführerin Bettina Rollersbroich

  Bettina Rollersbroich Urheberrecht: RWTH

Auch wenn Sport in ihrem Hauptjob als Geschäftsführerin unserer Fakultätsverwaltung keine Rolle spielt: Privat dreht sich bei Bettina Rollersbroich alles um Volleyball. Seitdem die 52-Jährige Ende der 70er Jahre durch einen Tipp ihrer Sportlehrerin an den Mannschaftssport kam, ist sie dabei geblieben. Bis 2009 spielte sie bei den Ladies in Black Aachen als Libera (eine äußerst verantwortungsvolle Position innerhalb eines Teams) sogar in der 1. Bundesliga, nach weiteren Stationen momentan bei SV Neptun/SG Aachen. „Der Ball hat mich schon immer fasziniert“, bringt es Rollersbroich auf den Punkt.

Ihr Sportstudium hat Rollersbroich an der Deutsche Sporthochschule Köln mit dem Diplom abgeschlossen („Ich wollte aber keine Lehrerin werden!“), nach einem Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin in Köln kam sie 1997 an die RWTH Aachen. Seitdem führt sie ihre Leidenschaft als Hobby weiter, insgesamt sieben Deutsche Meistertitel bei den Seniorinnen (zweimal in der Halle und fünfmal im Beachvolleyball) stehen auf ihrem Konto. 2019 wurde sie als Teil der Ü50-Hallen-Nationalmannschaft in den USA Vize-Weltmeisterin. „Das war ein echtes Highlight, nur gegen die Gastgeber mussten wir uns im Finale im Tie Break geschlagen geben.“ Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich 2019 die Wahl zur Sportlerin des Jahres im Kreis Düren.

Obwohl Rollersbroich seit Beginn des Jahres unter anderem wegen der erschwerten Corona-Bedingungen immer wieder ans Aufhören dachte, konnte sie mit ihrer Partnerin Ute Frantzen bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften 2020 in Berlin erneut den ersten Platz erkämpfen. „Aber jetzt reicht es, ich habe im Volleyball alles erreicht, was ging“, sagt sie. „Vielleicht versuche ich mich jetzt an Tischtennis.“

30.10.2020