Professor Piller über Innovation in der Corona-Krise

 

Prof. Piller im RWTH-Podcast „Corona – unsere Antworten auf die Pandemie“

Die Corona-Krise ist eine – gesamtgesellschaftlich gesehen – äußerst herausfordernde Situation. Sie tangiert verschiedene wissenschaftliche Disziplinen und operative Bereiche, auch an der RWTH. Um einen besseren Einblick in die unterschiedlichen Umbrüche in Forschung und Lehre an der Schnittstelle zur Wirtschaft sowie die Auswirkungen auf Internationalisierung, Hochschulstruktur und unsere Kultur zu erhalten, kommen in diesem Podcast RWTH-Expertinnen und -Experten zu Wort.

Professor Roger Häußling führt zusammen mit seinem Team vom RWTH-Lehrstuhl für Technik- und Organisationssoziologie, kurz STO, über Video-Chat Interviews mit Verantwortlichen für die Digitalisierung der Lehre, Virologen und Medizinern der Uniklinik RWTH Aachen, dem RWTH-Rektorat, dem Allgemeinen Studierendenausschuss, Politikwissenschaftlern sowie Experten für Ethik, Wirtschaft (inklusive der Innovationsforschung), Informatik und Maschinenbau.

In der zweiten Folge des Podcast spricht Prof. Piller vom Lehrstuhl für Betribeswirtschaftslehre, insb. Technologie- und Innovationsmanagement über die Chance zur digitalen Innovation. Grundsätzlich bringe Wandel immer die Chance zu Innovation und besonders zur Zeiten der Corona-Krise bringe die Krise neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Digitalisierung. Unternehmen, die vor der Krise schon gut aufgestellt waren, können gestärkt aus der Krise hervorgehen, so Prof. Piller.

Hören Sie hier die ganze Folge des Podcast.

 

Interview mit Prof. Piller

Die RWTH Business School interviewte Prof. Piller vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Technologie- und Innovationsmanagement über die Herausforderungen der Innovation und der Innovatoren in Zeiten der Corona-Krise. Innovation sei in einer solchen Krise sogar leichter und schneller umzusetzen, so Prof. Piller. Die meisten Unternehmen seien zögerlich in Bezug auf Innovation, wenn die Geschäfte unter normalen Bedingungen gut laufen.

Auf die Frage, wie Innovation ohne persönlichen Austausch und kreative Workshops funktionieren kann, antwortet Prof. Piller, dass viele Innovationen bereits digital seinen und online durchgeführt werden können. Trotzdem freue er sich, zukünftig wieder zu persönlichen Treffen zu erscheinen, da „sie einfach großen Spaß machen“.

In der Krise konnte Prof. Piller zudem neue Muster in Bezug auf Innovation beobachten. Besonders Offenheit, offene Innovation und Zusammenarbeit konnte in vielen Bereichen festgestellt werden, zum Beispiel in der pharmazeutischen Entwicklung, so Prof. Piller.

Lesen Sie hier das ganze Interview.

26.05.2020