Team der RWTH überzeugt bei der CFA Research Challenge

  Siegerteam der RWTH bei der CFA Research Challenge Urheberrecht: CFA Society Germany Vincent Fischer, Simone Cornelißen, Linda Weikl, Tessa Dannenberg und Maximilian Michaelsen (v.l.n.r)

Frankfurt am Main, 29. Januar 2020 – 6.100 Studenten aus rund 1.150 Universitäten in 95 Ländern weltweit nehmen an der diesjährigen CFA Institute Research Challenge teil. Die Gewinner des von der CFA Society Germany organisierten Deutschland-Entscheids stehen nun fest: Am gestrigen Dienstag setzte sich das Team der RWTH Aachen gegen die Konkurrenz durch.

Von der Uni in die Praxis
Die CFA Institute Research Challenge ist ein jährlich stattfindender, internationaler Hochschul-Wettbewerb. Studentische Teams erstellen dabei Research-Berichte börsennotierter Aktiengesellschaften und testen ihr akademisches Wissen unter Echtbedingungen. Von den zehn deutschen Hochschul-Teams, die angetreten sind, haben drei - RWTH Aachen, TU München und die WHU-Otto Beisheim School of Management - am meisten überzeugt. Als Sieger ging die RWTH Aachen hervor. Das Team bestehend aus den Nachwuchs-Finanzprofis Simone Cornelißen, Tessa Dannenberg, Vincent Philipp Brix Fischer, Maximilian Michaelsen und Linda Weikl legte eine professionelle Finanzanalyse und Unternehmensbewertung der Beiersdorf AG vor. Beratend standen den Nachwuchsanalysten Patrick Nass aus dem Kreise der deutschen CFA Chartholder sowie Dr. Astrid Salzmann vom Lehrstuhl für Betriebliche Finanzwirtschaft zur Seite.

„Es hat großen Spaß gemacht, an einem Praxisfall zu arbeiten. Wir haben viele verfügbare Informationen zusammengetragen und Bilanzkennzahlen sowie weitere fundamentale Daten zum Geschäftsmodell und Marktumfeld ausgewertet“, so das erfolgreiche Sieger-Team der RWTH Aachen.

„Wir freuen uns, als diesjähriger Unternehmenspartner an dem Wettbewerb teilzunehmen“, kommentiert Anil Yumut, CFA, Investor Relations Manager des im DAX notierten Konsumgüterkonzerns Beiersdorf. „Wir gratulieren dem Gewinner-Team. Die fünfköpfige Gruppe der RWTH Aachen hat ein besonders starkes Research und ein stringentes Analysten-Rating vorgelegt“.

Unterstützt wird die Initiative von über 4.000 ehrenamtlichen Helfern weltweit. Die Fachjury in Deutschland besteht aus Kapitalmarkt-Experten, die den Titel CFA-Charterholder führen und sich in der CFA Society Germany engagieren. Der deutsche Lokalverband ist bundesweit mit 2.800 Mitgliedern der größte Berufsverband für Investment Manager und professionelle Anleger.

Daumen drücken für das globale Finale
Die Mitglieder des Sieger-Teams erhalten nun ein Stipendium der CFA Society Germany für ihre Fortbildung und qualifizieren sich automatisch für den europaweiten Vorentscheid, der Anfang April abgehalten wird. Wer sich hier durchsetzt, tritt am 22. April in New York gegen die besten Uni-Teams aller Kontinente an. „Wir drücken die Daumen, dass in diesem Jahr das Team aus Deutschland den Titel erlangt und mit dem Preisgeld von 10.000 US-Dollar nach Hause zurückkehrt“, motiviert Susan Spinner, Geschäftsführender Vorstand und CEO der CFA Society Germany, die jungen Talente des deutschen Teams.

CFA Institute Research Challenge
Die CFA Institute Research Challenge ist ein jährlich stattfindender, internationaler Hochschulwettbewerb, der Studierenden intensive Praxiserfahrung und fachliche Einblicke in die Finanzanalyse bietet. Teams aus der ganzen Welt erstellen Wertpapieranalysen eines börsennotierten Unternehmens und schreiben dann einen Bericht mit Empfehlungen.

Die Jury in Deutschland bestand in diesem Jahr aus Christian Rasim, Senior Director and Head of Corporate Rating & Creditor Relations der Deutschen Lufthansa AG, Prof. Dr. Matthias Meitner, Professor für Finance & Accounting an der International School of Management (ISM), Martina Bahl, Geschäftsführerin der BahlConsult GmbH sowie Sebastian Frericks, Leiter Investor Relations der Carl Zeiss Meditec AG. In Deutschland wird die Research Challenge seit 2010 von der CFA Society Germany jährlich ausgetragen. Die Siegerteams der nationalen Vorrunden qualifizieren sich für eine regionale Zwischenrunde (EMEA, APAC, AMER). Wer sich dort durchsetzt, kämpft im globalen Finale um USD 10.000 Preisgeld zugunsten der eigenen Hochschule.

05.02.2020