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Skalierbare adaptive Produktionssysteme durch KI-basierte Resilienzoptimierung

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In Produktionsnetzwerken treten immer wieder Störungen auf, die zu massiven Kosten führen können. Produktionsunterbrechungen und Unterbrechungen von Lieferketten gehören heutzutage zu den führenden Geschäftsrisiken und können durch unterschiedlichste Störungen – von Schäden an Maschinen, über Krankheit von Mitarbeitern, bis hin zu globalen Pandemien, wie aktuell der Covid-19 Krise – verursacht werden. In einer zunehmend durch Volatilität und Unsicherheit geprägten Welt ist ein gutes Resilienzmanagement und die damit verbundene Widerstandsfähigkeit von Unternehmen für den Geschäftserfolg essenziell.

Hier setzt SPAICER an und soll durch KI-basierte Resilienzoptimierung zur Schaffung skalierbarer adaptiver Produktionssysteme beitragen. Das im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt entwickelt ein datengetriebenes Ökosystem, welches insbesondere kleine und mittelständige Unternehmen befähigen soll, resilienter zu werden.

Störungen in Produktionsnetzwerken können vorhersehbar und unvorhersehbar sein. Ziel ist es daher, mithilfe von künstlicher Intelligenz zukünftige Störungen bestmöglich zu antizipieren und auf auftretende Störungen ideal zu reagieren. Die Kombination aus Antizipation und Reaktion versetzt Unternehmen in die Lage, sich schnell und flexibel an veränderte Gegebenheiten anzupassen und widerstandsfähiger zu werden. Dafür sollen in SPAICER so genannte Smarte Resilienz-Services (SRS) entwickelt werden, die über die SPAICER-Plattform angeboten und in den Produktionsnetzwerken nach einem Baukastenprinzp verankert und vernetzt werden können. Durch daraus resultierende Handlungsempfehlungen sollen Unternehmen in ihrem Resilienzmanagement unterstützt werden. Als Grundlage dient dabei eine kontinuierlich erweiterte Datenbasis, die durch die fortschreitende Digitalisierung der Produktion und Industrie 4.0 zur Verfügung steht.

Um eine anwendungsnahe Entwicklung zu gewährleisten, werden im gesamten Projekt frühzeitig KMUs in die Entwicklung einbezogen und erste Ergebnisse in verschiedenen Use Cases validiert. Dabei werden insbesondere auch Geschäftsmodelle abgeleitet, die den Wertschöpfungspartnern des SPAICER-Ökosystems eine ökonomisch attraktive Anwendung der Smarten Resilienz-Services und Nutzung der Plattform ermöglichen.

Von Seiten der RWTH Aachen sind das Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) sowie das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen (WZL), neben dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) als Projektkoordinator, als führende Konsortialpartner maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Weiterhin sind in dem Konsortium die Senseering GmbH, die WHU – Otto Beisheim School of Management, das Institut für Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die TU Darmstadt, die SAP SE, die Seitec GmbH, die Dezem GmbH, die Schott AG, die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, die Feintool System Parts Jena GmbH sowie die C.D. Waelzholz GmbH & Co. KG an SPAICER beteiligt. Zudem unterstützen über 40 assoziierte Partner das Projektkonsortium.

Förderinstitut

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Weitere Informationen finden Sie unter www.spaicer.de.

Ansprechpartner

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