Neue Publikationen

 

Einen vollständigen Überblick über die Publikationen der Fakultät finden Sie auf den Seiten der Universitätsbibliothek.

 

Neue Publikation von Prof. Lisa Spantig

Der Artikel "Cash in hand and savings decisions" von Prof. Lisa Spantig wurde im Journal of Economic Behavior & Organization zur Publikation angenommen. Die experimentelle Studie befasst sich mit dem Einfluss von Bargeld auf Sparbücher.

Prof. Lisa Spantig ist seit Juni 2021 Juniorprofessorin für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der RWTH Aachen und leitet das Experimentallabor AIXperiment.

07.07.2021
 

Neue Publikation unseres Emeritus Prof. Harald Dyckhoff

Das European Journal of Operational Research hat einen Aufsatz von Harald Dyckhoff und Rainer Souren über „Integrating multiple criteria decision analysis and production theory for performance evaluation: framework and review“ zur Publikation angenommen. Der Aufsatz erscheint open access als Invited Review.

Prof. Dyckhoff war von 1988 bis 2016 an unserer Fakultät Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmenstheorie, inbesondere nachhaltige Produktion und industrielles Controlling, und Prof. Souren hatte sich 2002 an unserer Fakultät in BWL habilitiert und vertritt jetzt das Fachgebiet Nachhaltige Produktionswirtschaft und Logistik an der TU Ilmenau.

 

Neue Publikation am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre insb. Mikroökonomie: Artikel zu kombinatorischen Auktionen veröffentlicht

Der Artikel „Competing Combinatorial Auctions wurde von Information Systems Research zur Veröffentlichung angenommen und online veröffentlicht. Der Artikel wurde von Thomas Kittsteiner (Lehrstuhl für Mikroökonomie) in Zusammenarbeit mit Marion Ott (ZEW Mannheim, ehemals RWTH Aachen) und Richard Steinberg (London School of Economics) verfasst.

Kombinatorische Auktionen sind Auktionen, bei denen Gebote auch für Pakete von Gegenständen abgegeben werden können anstatt nur für einzelne Gegenstände. Diese Auktionen sind im Allgemeinen sowohl für Auktionatoren als auch für Bieter von Vorteil, da sie den Bietern die Möglichkeit geben, Synergien für Gegenstände zum Ausdruck zu bringen.

In den letzten Jahren sind kombinatorische Auktionen und Online-Marktplattformen mit konkurrierenden Auktionatoren entstanden. Kombinatorische Auktionen werden auf diesen Plattformen jedoch weitgehend nicht angeboten. Diese Forschungsergebnisse liefern hierfür eine mögliche Erklärung. Es wird gezeigt, dass der Wettbewerb zwischen Auktionatoren die Attraktivität kombinatorischer Auktionen verringern kann. Konkret wird gezeigt, dass Auktionatoren den Wettbewerbsdruck untereinander begrenzen können, wenn sie Gebote nur für bestimmte Pakete zulassen, wobei sich diese Pakete von Auktionator zu Auktionator unterscheiden. Dies führt zu einer Marktsegmentierung in Hinblick auf die verwendete Auktion. Unterschiedliche Auktionatoren, selbst wenn sie die gleichen Güter versteigern, lassen Gebote nur auf bestimmte Pakete zu, die sich zwischen den Auktionatoren unterscheiden. Hierdurch erhöht sich der Erlös der im Wettbewerb stehenden Auktionatoren selbst dann, wenn in ansonsten vergleichbaren Situationen ein monopolistischer Auktionator keine Einschränkungen der kombinatorischen Auktionen vornehmen würde.

Dieses ist relevant für die Gestaltung von Online-Marktplattformen. Es impliziert, dass es für eine Online-Marktplattform mit mehreren konkurrierenden Verkäufern, welche ihre Produkte mittels Auktionen anbieten, nicht von Vorteil sein muss, den Verkäufern kombinatorische Auktionen als Gestaltungsoption anzubieten.

 

Artikel in Journal of Operations Management veröffentlicht

Prof. Peter Letmathe und Marc Rößler haben den Artikel “Should firms use digital work instructions?—Individual learning in an agile manufacturing setting" in der renommierten Zeitschrift Journal of Operations Management (Financial Times Journal) veröffentlicht.

In umfassenden Experimenten in der Demonstrationsfabrik Aachen konnten die Forscher nachweisen, dass digitale Arbeitsanweisungen mit Blick auf wichtige Leistungskennzahlen zu einer deutlich höheren Produktionsperformance mit Blick auf Produktivität und Qualität der hergestellten Produkte führen. Die Veröffentlichung hat damit wichtige Implikationen für den Produktanlauf und das Qualitätsmanagement in produzierenden Unternehmen.

Der Artikel kann hier aufgerufen werden.

 

Publikation zum Thema Klimaschutz und dezentrale Energiewende

Kürzlich wurde der Artikel „Auswirkungen von CO2-Preisen auf den Gebäude‑, Verkehrs- und Energiesektor“ in der Zeitschrift für Energiewirtschaft veröffentlicht.

Professor Madlener und seine Co-Autoren leisten somit einen wichtigen Beitrag in der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion um die Frage, welche CO2-Preise akzeptabel bzw. sinnvoll sind, um die klimapolitischen Ziele Deutschlands erreichen zu können.

Ihre Ergebnisse zeigten, dass die Einführung eines CO2-Mindestpreises zu einer stärkeren Dekarbonisierung der Stromerzeugung, einem stärkeren Ausbau der Kapazitäten für erneuerbare Energien und einem beschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung führt.

Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel zu lesen.

 

Neue Publikation des Lehrstuhls für Wirtschaftswissenschaften, insb. Energieökonomik

Professor Madlener und Siamak Sheykhha vom Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften, insb. Energieökonomik veröffentlichten zusammen mit Dr. Wolfgang Briglauer von der Wirtschaftsuniversität Wien eine Studie zum Thema Energieverbrauch und CO2-Emissionen von Video-Streaming in Europa.

Der Artikel “The electricity- and CO2-saving potentials offered by regulation of European video-streaming services” erschien in der renommierten Zeitschrift Energy Policy.

 

Neue Publikation der Research Area EME

Im Sammelband "Die Energiewende der Bürger stärken" herausgegeben von Christian Lautermann wird ein Kapitel veröffentlicht, an dem Reinhard Madlener und Christian Oberst mitgearbeitet haben. Es trägt den Titel "Prosumer-Haushalte und ihr Beitrag zur Transformation des Energiesystems und der Gesellschaft".

Der Sammelband beschäftigt sich mit dem Klimaschutz und der dezentralen Energiewende und dem Engagement, das bestimmte Bürger dafür aufwenden. Es wird sowohl auf Herausforderungen mit dem Thema als auch auf Lösungen eingegangen.

 

Neue Publikation des Lehrstuhls für Controlling zum Dieselskandal

Spiegel Urheberrecht: © Der Spiegel

Die Dieselaffäre kostete Deutschland rund 20 Milliarden Euro – das ergab eine neue Studie von Professor Peter Letmathe und Frank Baumgärtner vom Lehrstuhl für Controlling: External costs of the Dieselgate – Peccadillo or substantial consequences?

Durch die Manipulation der Dieselmotoren hat die Autoindustrie sich die den Niedergang des Diesel selbst zuzuschreiben, trotz Vorwürfen gegen die Politik oder Umweltschützer. Denn erst durch den Abgasbetrug wurde der an sich vorteilhafte Antrieb zur Umweltsünde und damit zum Kostenfaktor für die ganze Gesellschaft.

Frank Baumgärtner und Prof. Letmathe analysierten die Daten von 49 Fahrzeugmodellen und berechneten die volkswirtschaftlichen Kosten der überhöhten Abgaswerte: Die verstärkte Luftverschmutzung von 2008 bis 2015 verursachte gesellschaftliche Kosten von 2,5 Milliarden Euro jährlich.

Die teilweise sechsfache Überschreitung des Grenzwertes der Abgase führte zu einer dauerhaften Schädigung des Rufs des Dieseltreibstoffs. Dabei ist es trotzdem möglich – wie Baumgärtner und Letmathe zeigen – saubere Dieselmotoren zu konstruieren, die sogar weniger externe Kosten als Elektroautos verursachen würden.

Die Studie wurde auch vom Magazin „Der Spiegel” im aktuellen Heft Nr. 47 und auf Spiegel Online aufgegriffen.

 

Gemeinsame Publikation der Lehrstühle für Organisation und Personal

Die gemeinsame Arbeit „Competing on the Holodeck: The Effect of Virtual Peers and Heterogeneity in Dynamic Tournaments“ von Professor Grund (Lehrstuhl für Personal), Professorin Harbring und Frederik Graff (beide Lehrstuhl für Organisation) ist kürzlich im Journal of Behavioral & Experimental Economics erschienen.

Der Beitrag hat bereits einige Aufmerksamkeit bekommen und wird beispielsweise über das Center for Corporate Performance Netzwerk der Copenhagen Business School (hier) und von Peter Kuhn, UC Santa Barbara, (hier) gefeatured.